PAP Befunde und ihre Bedeutung


PAP I: Normaler Abstrich, meist bei sehr jungen Frauen

PAP II:
Veränderungen an einigen Zellen weisen auf eine Entzündung, nicht aber auf krebsartiges Wachstum hin.
Das ist der Normalbefund bei Frauen im gebärfähigen Alter und danach.

PAP III:
"Suspekter" Befund. "Verdächtige" Zellen deuten auf krankhaftes Wachstum und manchmal auf  Oberflächenkrebs hin. Nach der Behandlung etwaiger Entzündungen lassen Sie den Abstrich nach der nächsten Regelblutung wiederholen.

PAP III D - Nachweis von Zellen mit leichter bis mittelschweren Zellveränderungen
Abstrichkontrolle in 3 Monaten. Besteht der Befund länger als 6 Monate sollte eine feingewebliche Untersuchung (Biopsie) durchgeführt werden.

PAP IV:
Positiver Befund. Die Zellveränderungen lassen auf Krebs schließen. Es wird eine Biopsie gemacht, um den Krebsverdacht zu erhärten oder zu entkräften.
IV A - Schwere Zellveränderungen -> sofortige feingewebliche Untersuchung
 IV B - Schwere Zellveränderungen, Frühform eines Gebärmutterhalskrebses nicht auszuschließen. Sofortige feingewebliche Untersuchung notwendig

Pap V:
Positiver Befund. Es sind Krebszellen vorhanden. Nach einer Gewebeentnahme wird Ihnen zu einer sofortigen Operation oder einer entsprechenden Behandlung geraten.
UA-89699296-1